In dieser wunderbar geekigen, herrlich ehrlichen und angenehm persönlichen Folge sprechen Alex und Raul darüber, wie viel Künstliche Intelligenz eigentlich schon in ihren Arbeits‑ und Privatalltag hineingewachsen ist – und wo sie heute noch scheitert, halluziniert oder einfach nur charmant danebenliegt.
🤖 Wie viel KI steckt eigentlich in unserem Alltag?
Alex experimentiert in letzter Zeit fleißig mit KI‑Karikaturen von sich und Raul – mit teilweise verblüffend guten, teilweise… sagen wir „interessanten“ Ergebnissen.
Raul versucht dasselbe – allerdings ohne Bilder. Die KI macht aus ihm kurzerhand jemanden mit drei Armen. Oder vier. Oder sechs. Flexibilität kennt keine Grenzen.
Beide sind sich einig:
Die KI ist eine großartige Assistentin – aber bitte keine unkontrollierte Autopilotin.
🛠️ Welche KI‑Tools nutzen die beiden – und wofür?
Alex:
Copilot für Office‑Aufgaben
Claud/Clode für schöne Texte
Gemini und ChatGPT für Bild‑ und Ideenfindung
Perplexity als Recherche‑Turbo
Raul:
Vor allem Gemini – und das mit wachsender Begeisterung
Perplexity Pro (aus den legendären Paper‑Zeiten)
ChatGPT selten
Und: KI zunehmend als Bewerbungsschreiben‑Ghostwriter – mit Erfolgsquote!
🎨 KI‑Bilder: Zwischen genial und größenwahnsinnig
Wenn KI „Text“ generiert, kommt schon mal „Ockoberfest“ statt „Oktoberfest“ heraus.
Wenn KI „Sportübungen“ visualisiert, entstehen anatomische Wünschelrutenkörper.
Wenn KI „Docker“ schreibt, schreibt sie es zweimal – einmal richtig, einmal farblich verwirrt.
Kurz:
KI kann Kunst – aber Realismus muss sie noch üben.
💻 KI beim Programmieren – Lebenstraum oder Trugschluss?
Raul wünscht sich, KI könnte endlich Code so schreiben wie versprochen. Die Realität:
KI bricht Code mitten im Variablennamen ab.
KI schreibt manchmal nur drei Zeilen.
KI behauptet: „Stimmt, kann ich nicht“.
KI erzeugt Konfigurationsdateien, die exakt so lange gültig sind, bis man sie braucht.
Das Fazit:
KI ist ein guter Ideengeber – aber kein Senior Developer.
Noch nicht.
🔐 Privatsphäre, Risiko & gesunder Respekt
Beide sprechen darüber…
warum sie private Daten nicht in KI‑Tools hochladen
warum Firmenrichtlinien (zurecht) streng sind
warum ein KI‑Agent niemals die eigene Inbox kontrollieren sollte
… und wieso Raul KI nur auf einem separaten Raspberry Pi laufen lässt (für alle Fälle).
🧪 KIs aufeinander loslassen – ein Trick mit Charme
Ein Lieblingshack aus der Agenturwelt:
Eine KI schreibt die Prompts für andere KIs.
Das Ergebnis:
oft qualitativ besser
kreativer
und spart erstaunlich viel Zeit.
🧠 Wie KI den Arbeitsalltag (wirklich) verändert
KI ersetzt niemanden – sie verstärkt Menschen, die sie klug einsetzen.
Noch schreibt keine KI Business‑E-Mails allein.
Noch löschen KIs (manchmal) fremde Inboxen, wenn man nicht aufpasst.
Noch schreiben Entwickler:innen Dokumentation – nicht KI.
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